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26 Feb 2024 Artikel

Die Payment-Technologie der Zukunft? Wie Händler*innen Open Banking optimal nutzen.

Weltweit wächst die Anzahl der Verbraucher*innen, die Open Banking-basierte Zahlungsarten nutzen, um etwa 50 % pro Jahr. Für das Jahr 2024 wird erwartet, dass dieses rasante Wachstum zu einer Anzahl von 132 Millionen globalen Nutzer*innen führen wird. Für Unternehmen, die Open Banking-basierte Zahlungsmethoden wie Instant A2A Payments anbieten, ergibt sich daraus ein enormes Potenzial. In verschiedenen Branchen wie E-Commerce oder Versicherungen entsteht die einzigartige Gelegenheit, einen zukunftsorientierten Wettbewerbsvorteil zu erzielen und mehr Verbraucher*innen von den eigenen Produkten oder Dienstleistungen zu überzeugen.

Open Banking steht für Transparenz, Komfort und Sicherheit und verändert den Zahlungssektor innerhalb der EU nachhaltig. Doch wie können Händler*innen Open Banking-basierte Zahlungsarten für ihr Business optimal nutzen und maximal von der Technologie profitieren?

Open Banking ist nachweislich die Payment-Technologie der Zukunft. Doch wie können Händler*innen Open Banking optimal für sich nutzen?
Open Banking ist nachweislich die Payment-Technologie der Zukunft. Doch wie können Händler*innen Open Banking optimal für sich nutzen?

In aller Munde: Payments auf Grundlage von Open Banking

Händler*innen, die Open Banking-basierte Zahlungsarten anbieten möchten, entscheiden sich häufig für eine Kooperation mit Third Party Providern, kurz TPP. Von diesen alternativen Zahlungsanbietern haben sich mittlerweile einige erfolgreich am Markt positioniert.. Um eine Entscheidungsgrundlage für einen TPP treffen zu können, ist es für Unternehmer*innen elementar, die grundsätzliche Unterscheidung zwischen PIS Providern und TPPs mit einem proprietären Netzwerk zu kennen. 

  1. PIS Provider (Payment Initiation Service Provider)

PIS Provider können Zahlungen im Namen von Verbraucher*innen veranlassen, sind aber nicht am Payment-Prozess beteiligt. Dies bedeutet, dass die Händler*innen den Einzug der Gelder übernehmen müssen, was sich negativ auf die Zahlungsgeschwindigkeit auswirken kann. Diese hängt nämlich von mehreren Faktoren ab, auf die Händler*innen keinen Einfluss haben:

  • der Zeitpunkt, zu dem die Zahlung ausgelöst wurde
  • die beteiligten Banken 
  • die zugrunde liegende Infrastruktur des Standorts

Fehlende Transparenz hinsichtlich des Zahlungseingangs kann für Unternehmen zu Problemen bei der Zahlungskontrolle und Berichterstattung führen, was zusätzlichen Zeit- und Arbeitsaufwand zur Folge hat. 

Positiv zu erwähnen sind jedoch die Vorteile der Open Banking-basierten Zahlungen mit reinen PIS Providern. Dazu zählen die gesteigerte Sicherheit für Verbraucher*innen, da der Zugriff auf Kontoinformationen und die Durchführung der Zahlungen höchsten Security Standards unterliegen. Die Interoperabilität zwischen verschiedenen Finanzdienstleister*innen hat eine Effizienzsteigerung  sowie die Optimierung des Cashflows zur Folge. Die zu entrichtenden Gebühren für Händler*innen sind vorhersehbar und damit gut skalierbar. 

  1. TPP mit einem proprietären Netzwerk

Im Vergleich zu den PIS Providern sind TPPs mit einem proprietären Netzwerk nicht von anderen Zahlungsdienstleister*innen abhängig, um Payment Prozesse abzuwickeln, da sie Zugang zu verschiedenen Zahlungssystemen haben.  Nach Zustimmung der Kontoinhaber*innen sammeln sie entsprechende Beträge direkt ein und transferieren sie zum Zielkonto. Die Entwicklung dieser unabhängigen Lösung nimmt einige Ressourcen und Zeit in Anspruch, danach bietet sie Händler*innen jedoch zahlreiche Vorteile:

  • Händler*innen, die mit einem TPP kooperieren, der über ein proprietäres Netzwerk verfügt, können ihren Verbraucher*innen schnellere und effizientere Zahlungen anbieten. 
  • Durch die Abwicklung von Zahlungen innerhalb eines eigenen Netzwerks kann ein TPP Transaktionskosten reduzieren, da keine Zwischenhändler*innen involviert werden.
  • Sicherheitsmaßnahmen und Compliance-Standards werden genau auf die Bedürfnisse des Netzwerks abgestimmt, was zu einer verbesserten Sicherheit  führen kann.
  • TPP mit einem proprietären Netzwerk haben eine  größere Kontrolle über die gesamte Zahlungsinfrastruktur, was Flexibilität in Bezug auf Funktionen, Dienstleistungen und Anpassungen gewährleistet. 
  • Ein integriertes Zahlungsnetzwerk kann zu einer verbesserten User Experience und damit zu mehr wiederkehrenden Verbraucher*innen für Unternehmen führen.  Der gesamte Zahlungsprozess wird nahtlos in den Checkout-Prozess integriert, sodass weniger Unterbrechungen oder Verzögerungen auftreten.


 

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Brite Payments und die Vorteile des proprietären Netzwerks

Als TTP haben wir die strategische Entscheidung getroffen, ein eigenes Zahlungsnetzwerk im Open Banking zu entwickeln: das Brite Instant Payments Network (IPN). Auf diese Weise möchten wir spezifische Schwachstellen bestehender Modelle verbessern, alle Vorteile von Open Banking nutzen und unseren Nutzer*innen eine vollständige, sofort einsatzbereite Komplettösung für Zahlungen und Auszahlungen in Echtzeit bieten – Instant Payments und Instant Payouts mit Brite. 

Das Brite IPN ermöglicht das Senden und Empfangen von Zahlungen mit maximaler Geschwindigkeit, 24/7/365. Wir behalten die direkte Kontrolle über alle Zahlungsprozesse und sind nicht auf externe Dienstleister*innen angewiesen. Dies ermöglicht eine hervorragende Service-Stabilität und eine genaue Kostenplanung. . 

Unterstützt durch unsere  Merchant FX-Funktion von Brite IPN können Händler*innen Zahlungen in einer Währung ihrer Wahl tätigen oder eine Abrechnung anfordern.

Hier sind die Vorteile unsere Brite IPN auf einen Blick:

  • Instant Processing & Smart Routing: Geht es um die Optimierung des Cashflows, ist Zeit im wahrsten Sinne des Wortes Geld. Mit der  Brite IPN reduzieren wir die Abhängigkeit von herkömmlichen Bankclearing-Zyklen und Cut-off-Zeiten und führen Transaktionen schnellstmöglich (also sekundenschnell) durch und zwar immer. Ja, wirklich. 24/7/365.
  • Open Banking APIs:  Das Brite IPN Netzwerk besteht aus einer exklusiven Konfiguration offizieller Open Banking-Rails. Wir nutzen die neueste Technologie und haben jederzeit die volle Kontrolle über unser Netzwerk. 
  • Proprietäre Infrastruktur: Warum wir so gerne die direkte Kontrolle über alle Zahlungsprozesse behalten? Weil wir dann nicht auf externe Dienstleister*innen angewiesen sind und Ihnen die beste Service-Stabilität und eine genaue Kostenplanung gewährleisten können.
  • Sekundenschnelle Transaktionen: Einmal geblinzelt und schon ist die Zahlung da. So oder ähnlich können Sie sich Transaktionen mit Brite vorstellen. Wir definieren den Begriff Geschwindigkeit neu. Da nahezu jede Transaktion über Brite innerhalb von Sekunden abgewickelt wird, sinkt die Manipulationsanfälligkeit für jede Transaktion erheblich. Außerdem verhindern wir Betrugsfälle mit unserem umfassenden Risiko-Management nahezu vollständig.
  • Automatisierte Prozesse: Was würden Sie sagen, wenn wir Ihnen verraten, dass Themen wie Zahlungsabgleich und Reporting mit Brite automatisiert erfolgen? Und sich Ihre manuellen Aufwände damit erheblich reduzieren? Klingt gut, oder? Ja, das dachten wir uns. 
  • Time2Money-Feature: Zu guter Letzt ersparen wir Ihnen jede Menge Supportanfragen. Denn Brite informiert Ihre User*innen über den genauen Zeitpunkt des Zahlungseingangs. Wir lieben Transparenz.  

Sie möchten mehr über das Instant Payment Network und die sich daraus ergebenen Möglichkeiten für Ihr Unternehmen erfahren? Hier entlang. 

Sie möchten mehr über A2A Payments erfahren? Laden Sie sich jetzt den Brite A2A Explainer herunter. 

Über Brite 

Brite ermöglicht einfache und fehlerfreie A2A Payments in Echtzeit. Endkund*innen bezahlen ihren Kauf direkt und kostenfrei mit ihrem Bankkonto — ganz ohne zusätzliche Registrierungen. Unternehmen wickeln Auszahlungen oder Rückzahlungen sekundenschnell ab.

Unsere Kernprodukte, Instant Payments und Instant Payouts, wurden konzipiert, um die Vorteile von Instant A2A Payments sowohl Verbraucher*innen als auch Unternehmen EU-weit zugänglich zu machen.

Open Banking Explainer