Pay by Bank
— Ein Überblick

Pay by Bank hat sich von einer Nischenlösung zum neuen Standard im europäischen Zahlungsverkehr entwickelt. Die EU-Verordnung zu Instant Payments (IPR) macht SEPA-Echtzeitüberweisungen zur Pflicht und Pay by Bank etabliert sich als die nutzerfreundliche Antwort für die Abwicklung kontobasierter Online-Transaktionen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Pay by Bank?

Pay by Bank ermöglicht es Verbrauchern, Waren und Dienstleistungen direkt per Online-Banking zu bezahlen. Im europäischen Zahlungsverkehr hat sich zunächst der technische Begriff „A2A Payments“ (Account-to-Account) etabliert. Dieser beschreibt das direkte Überweisen von Geldern zwischen zwei Bankkonten – ohne den Umweg über Kartennetzwerke. Aus Verbrauchersicht hat sich dafür die intuitivere Bezeichnung Pay by Bank durchgesetzt.

Die steigende Beliebtheit von Pay by Bank ist kein Zufall, sondern das Ergebnis der Instant Payment Regulation (IPR). Mit der IPR müssen SEPA-Echtzeitüberweisungen europaweit verpflichtend angeboten werden, wobei Banken keine höheren Gebühren als für Standardüberweisungen verlangen dürfen.

Zusätzlich sorgt die verpflichtende Einführung der Kontonamen-Prüfung (Verification of Payee, kurz VoP) für zusätzliche Sicherheit. Durch den automatischen Abgleich von IBAN und Empfängername vor der Ausführung wird das Risiko von Fehlüberweisungen und Betrug massiv reduziert. In der praktischen Anwendung entsteht so eine sekundenschnelle und kosteneffiziente Zahlungsmethode, die durch die Integration des VoP-Prozesses Fehlbuchungen minimiert und die Transaktionssicherheit erhöht.

Warum nutzen Verbraucher zunehmend Pay by Bank?

Das Interesse an Pay by Bank wächst kontinuierlich: Laut unserem Online Payment Trends Report 2025 liegt die Bekanntheit in Deutschland bereits bei 72,4 % – ein Zuwachs von 5,5 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Trend spiegelt sich auch in der Nutzung wider: Bereits 37,1 % der deutschen Online-Konsumenten nutzen die Pay by Bank regelmäßig für ihre Einkäufe. Besonders hoch ist die Akzeptanz bei der Gen Z (18–29 Jahre): Mit einer regelmäßigen Nutzungsrate von 46,1 % hat sich die kontobasierte Zahlungsmethode in dieser digitalaffinen Zielgruppe bereits als eine der bevorzugten Methoden etabliert.


Doch was treibt diesen Wandel im Bezahlverhalten deutscher Konsumenten an? Ein Blick auf die Details zeigt, dass es vor allem drei strategische Faktoren sind, mit denen Pay by Bank überzeugt:

Sicherheit als wichtigstes Entscheidungskriterium

Für deutsche Verbraucher ist Sicherheit der wichtigste Faktor bei der Wahl einer Zahlungsmethode. Im Brite Online Payment Trends Report 2025 geben dies 56,4 % der Befragten als oberste Priorität an. Pay by Bank punktet hier zweifach:

  • Keine Datenspur: Zahlungen werden über geschützte digitale Schnittstellen (APIs) direkt zwischen den Banken abgewickelt. Händler erhalten lediglich eine Bestätigung, dass die Zahlung erfolgt ist – ohne Zugriff auf sensible Kontodaten zu bekommen.
  • Sicherheit auf Bankniveau: Die Freigabe der Zahlung erfolgt über die bewährten Sicherheitsverfahren des Online-Bankings. Durch Authentifizierung per Biometrie (FaceID / Fingerprint) werden Transaktionen optimal gegen Fremdzugriff geschützt.

Wunsch nach Geschwindigkeit – besonders bei Retouren

In einer Welt von Zustellung am selben Tag erwarten Verbraucher Echtzeit auch bei ihren Finanzen. Während die IPR die Verbreitung von SEPA-Echtzeitüberweisungen branchenübergreifend beschleunigt, wird ein Faktor für die Kundenzufriedenheit zunehmend relevanter: Rückerstattungen in Echtzeit.

  • Die 60-Sekunden-Erwartung: Fast die Hälfte der Befragten (43,6 %) erwartet heute, dass ihr Geld innerhalb einer Minute nach Einleitung der Rückerstattung wieder auf dem Konto ist.
  • Die Lösung: Pay by Bank in Kombination mit Instant Payouts kann diese Versprechen zuverlässig und flächendeckend einlösen.

„Account-less“ und volle Finanzkontrolle

Besonders die Gen Z (18–29 Jahre) treibt den Wandel voran – 63 % dieser Gruppe nutzen regelmäßig konto- oder walletbasierte Zahlungsmethoden. Die Gründe für diesen Wandel sind pragmatisch:

  • Kein Registrierungszwang: Für Zahlungen per Pay by Bank sind keine zusätzlichen Accounts bei Drittanbietern notwendig.
  • Finanzielle Kontrolle: Pay by Bank bietet volle Transparenz über das reale Kontoguthaben in Echtzeit und trifft damit den Nerv der Gen Z, die eine Rückläufiuge Nutzung klassischer Verschuldungsmodellen wie Kreditkarten und BNPL-Angeboten zeigt.

Warum werden Pay by Bank-Zahlungsmethoden auch bei Online-Händlern immer beliebter?

Für Online-Händler ist Pay by Bank die Antwort auf wachsende Anforderungen an Geschwindigkeit, Sicherheit und Kosteneffizienz. Pay by Bank-Zahlungen basieren auf Open Banking und ermöglichen Online-Transaktionen zwischen Verbrauchern und Händlern. Während sie Verbrauchern einen einfachen und bequemen Bezahlprozess bietet, profitieren Händler von sofortiger Liquidität, reduziertem Betrugsrisiko und geringer Fehleranfälligkeit.

Die Beliebtheit bei Online-Händlern stützt sich auf drei zentrale Vorteile:

  • Sofortige Liquidität: Während Gelder bei Kreditkarten oder SEPA-Lastschriften oft tagelang ausstehen, sorgt Pay by Bank für eine Gutschrift auf das Hänlderkonto innerhalb von Sekunden.
  • Kosteneffizienz: Da zwischengeschaltete Instanzen wie Kartennetzwerke entfallen, profitieren Händler von signifikant geringeren Transaktionsgebühren.
  • Minimiertes Risiko: Als Push-Zahlung wird jede Transaktion per starker Kundenauthentifizierung direkt vom Zahler autorisiert. Da das Geld aktiv gesendet statt eingezogen wird, sind kostspielige Chargebacks ausgeschlossen.

Pay by Bank oder Open-Banking-Payments: Wo liegt der Unterschied?

Pay by Bank hat sich als zentraler Oberbegriff für Konto-zu-Konto-Zahlungen (A2A) und direkte Überweisungen im Checkout etabliert. Zwar ist fachlich auch die Bezeichnung Open-Banking-Payments korrekt, doch dieser Begriff beschreibt primär die technische Infrastruktur (sogenannte Payment Rails), während Pay by Bank das eigentliche Nutzererlebnis in den Vordergrund rückt.


Die Etablierung einer verbraucherorientierten Kategorie wie Pay by Bank schafft so einen wertvollen Standard für die Nutzererfahrung: Auch wenn die technologischen Details im Hintergrund je nach Anbieter variieren, gibt der Name den Nutzern eine klare Vorstellung vom Ablauf des Bezahlvorgangs. Diese Verlässlichkeit ist entscheidend, um europaweit Vertrauen in innovative Zahlungsarten aufzubauen.


Wichtig für Händler: Pay by Bank ist kein geschützter Technologiebegriff. Die Qualität der zugrunde liegenden Technologie kann erheblich variieren. Brite setzt konsequent auf Instant Account-to-Account Payments, um ein tatsächliches Echtzeit-Erlebnis sicherzustellen.

Welche Technologien liegen Pay by Bank-Zahlungsmethoden zugrunde?

Hinter dem Begriff Pay by Bank verbergen sich technologisch sehr unterschiedliche Ansätze. Es ist wichtig zu verstehen, dass Konto-zu-Konto-Zahlungen (A2A) nicht automatisch Open Banking bedeuten – und Open Banking allein nicht immer maximale Geschwindigkeit garantiert.

Regulierung und Sicherheit als gemeinsames Fundament

Als gemeinsamer Standard bildet der regulatorische Rahmen der Payment Service Directive 2 (PSD2 und künftig PSD3) die Basis für jede Pay by Bank-Transaktion in Europa. Diese Richtlinien verpflichten Banken, ihre Infrastruktur über sichere Schnittstellen (APIs) für lizenzierte Drittanbieter zu öffnen.


Für den Nutzer bedeutet das ein einheitliches Sicherheitsniveau: Unabhängig vom Anbieter müssen Verbraucher ihre Identität stets mittels starker Kundenauthentifizierung (SCA) über ihr vertrautes Online-Banking verifizieren. Doch während dieser Sicherheitsstandard sowie die regulatorischen Anforderungen EU-weit harmonisiert sind, variieren die tatsächlichen Leistungsmerkmale je nach technologischer Umsetzung erheblich.

Standardisierte Open-Banking-APIs vs. proprietäre Netzwerke

Die meisten Pay by Bank-Lösungen basieren auf klassischen Payment Initiation Services (PIS). Diese verbinden sich über Open-Banking-APIs direkt mit der Bank des Kunden, woraufhin die Transaktion zwischen den Konten ausgeführt wird. Doch auch hier gilt: Die Qualität der Pay by Bank-Lösung hängt maßgeblich davon ab, wie die Verbindung zur Bankenifrastruktur realisiert wird. Es kann zwischen zwei Ansätzen unterschieden werden:

  • Standardisierte Open Banking-APIs: Viele Anbieter nutzen die regulatorischen Schnittstellen, um den Geldtransfer zu ermöglichen. Diese sind sicher, jedoch oft auf Basisfunktionen beschränkt und an die Verarbeitungszyklen der Banken gebunden.
  • Proprietäre Netzwerke: Diese Systeme bauen ebenfalls auf Open Banking auf, nutzen aber eine eigene Infrastruktur, um zusätzliche Funktionen zu bieten. Dazu gehören eine beschleunigte Abwicklung (Settlement), automatisierte Berichte oder intelligente Zahlungswege (Smart Routing), die über den regulatorischen API-Standard hinausgehen.

Die entscheidenden Differenzierungsmerkmale

Obwohl der Sicherheitsstandard durch regulatorische Vorgaben einheitlich hoch ist, unterscheiden sich die tatsächlichen Leistungsmerkmale je nach technologischer Umsetzung erheblich. Diese Differenzen in der zugrunde liegenden Infrastruktur wirken sich direkt auf die Effizienz im Geschäftsalltag sowie auf das Kundenerlebnis aus:

  • Infrastrukturelle Konnektivität: Während Standard-APIs oft nur eine grundlegende Verbindung herstellen, ermöglichen proprietäre Netzwerke eine stabilere Datenübertragung. Dies reduziert technische Abbrüche und steigert die Conversion-Rate im Bezahlprozess.
  • Abwicklungsgeschwindigkeit: Pay by Bank ist nicht automatisch gleichbedeutend mit Echtzeit. Viele Systeme basieren noch auf der klassischen SEPA-Überweisung (Laufzeit bis zu zwei Bankarbeitstage). Fortschrittliche Anbieter wie Brite nutzen hingegen konsequent SEPA Instant, um eine sekundenschnelle Zahlungsabwicklung zu ermöglichen.
  • Funktionaler Umfang: Reine API-Schnittstellen sind oft auf das reine Auslösen von Zahlungen beschränkt. Erweiterte Infrastrukturen integrieren zusätzliche Logik-Ebenen für zusätzliche Funktionen – von automatisierten Rückerstattungen bis hin zum konsolidierten Zahlungsabgleich (Reconciliation).

 

Fazit: Leistungsstarke Pay by Bank-Lösungen setzen konsequent auf moderne Open-Banking-Technologie in Kombination mit eigenen Netzwerken, statt auf veraltete Legacy-Infrastrukturen angewiesen zu sein.

Pay by Bank mit Brite: Open Banking + proprietäres Netzwerk

Brite bietet mit Instant Payments eine leistungsstarke Pay by Bank-Lösung an, die auf Open Banking basiert und durch das proprietäre Brite Instant Payment Network (Brite IPN) ergänzt wird. Dieses hybride Modell bietet Händlern Vorteile, die über klassische Payment Initiation Services (PIS) hinausgehen:

  • Verarbeitung 24/7/365: Zahlungen werden rund um die Uhr, unabhängig von Bankarbeitstagen oder Buchungszyklen abgewickelt. Das minimiert das Ausfallrisiko und beugt Betrug effektiv vor.
    Automatisierte Reconciliation: Durch integriertes Reporting und automatisierten Zahlungsabgleich werden die operativen Aufwände in der Buchhaltung erheblich gesenkt.
  • Smart Routing: Jede Transaktion wird dynamisch über den effizientesten Weg geleitet. Diese Optimierung garantiert maximale Geschwindigkeit – ein entscheidender Vorteil gegenüber Standard-PIS-Lösungen.
  • Merchant FX: Das Brite IPN ermöglicht Währungsumrechnungen auf Abruf und schließt so die technologische Lücke zwischen den verschiedenen europäischen Währungsräumen und Echtzeitsystemen.
  • End-to-End-Transparenz: Das Brite IPN bietet als einziges Netzwerk eine vollständige Sichtbarkeit des Zahlungsstatus. Durch unser Time2Money-Feature können Händler jede Transaktion in Echtzeit verfolgen.

Vertrauen durch Markenwahrnehmung

Neben der technologischen Überlegenheit spielt die Wahrnehmung im Checkout eine entscheidende Rolle für die Conversion-Rate. Während einige Pay by Bank-Anbieter als anonyme White-Label-Lösungen agieren, setzen wir bewusst auf die Sichtbarkeit der Marke Brite.

Dieser Ansatz schafft durch Wiedererkennbarkeit unmittelbares Vertrauen beim Endkunden. Die lückenlose Transparenz – vom ersten Login bis zum ‚Zahlung erfolgreich‘-Status – sorgt für ein reibungsloses Erlebnis, minimiert Kaufabbrüche und stärkt die Kundenbindung.

So funktioniert Pay by Bank in der Praxis

Um die Theorie greifbar zu machen, werfen wir einen Blick auf den Bezahlvorgang. Während im Hintergrund das Brite Instant Payment Network auf Basis von Open Banking und SEPA Instant für die sofortige Abwicklung sorgt, bleibt der Prozess für den Endnutzer denkbar einfach und sicher.

Der Bezahlvorgang in vier Schritten: 

  1. Auswahl im Checkout
    Im Checkout des Online-Shops wird „Per Bank bezahlen“ gewählt. Wer den Service zum ersten Mal nutzt, findet seine Bank schnell über die Liste der unterstützten Banken. Bei wiederkehrenden Nutzern ist die bevorzugte Bank für einen schnelleren Abschluss bereits vorausgewählt.

  2. Authentifizierung
    Nach der Eingabe der Online-Banking-Zugangsdaten erfolgt die Authentifizierung per starker Kundenauthentifizierung (SCA). Diese erfolgt sicher und direkt in der Banking-App über biometrische Verfahren wie FaceID oder Fingerabdruck.

  3. Kontoauswahl
    Anschließend wählt der Nutzer das gewünschte Bankkonto aus, von dem die Zahlung geleistet werden soll.

  4. Bestätigung und Transfer
    Mit der finalen Autorisierung werden die Zahlungsdetails – wie Betrag und Empfänger – bestätigt. Je nach zugrunde liegender Technologie erfolgt der Geldtransfer in Echtzeit, wobei Käufer und Händler unmittelbar eine Bestätigung über die erfolgreiche Transaktion erhalten.

 

Diese Methode bietet sowohl Kunden als auch Händlern ein bequemes und sicheres Bezahlerlebnis. Die einfache Handhabung macht die Eingabe langer Kartendetails oder das Merken komplexer Passwörter überflüssig.

Pay by Bank vs. Kreditkarte: Die Entwicklung von Online-Zahlungspräferenzen

Während die Kreditkarte lange Zeit als Standard im E-Commerce galt, vollzieht sich aktuell ein messbarer Wandel. Pay by Bank hat technologisch und in der Nutzergunst nicht nur aufgeholt, sondern die Kreditkarte in zentralen Bereichen bereits überholt.

Der Status Quo 2025: Pay by Bank auf Augenhöhe

Die aktuellen Daten des Brite Online Payment Trends Report 2025 (in Zusammenarbeit mit YouGov) zeichnen ein klares Bild für den deutschen Markt:

  • Regelmäßige Nutzung: Mit einer monatlichen Nutzungsrate von 37,1 % liegt Pay by Bank inzwischen auf Augenhöhe mit der Kreditkarte. Die Akzeptanz ist im Vergleich zum Vorjahr (37,4 %) bemerkenswert stabil geblieben.
  • Höhere Marktdurchdringung: Während noch 43,5 % der deutschen Verbraucher angeben, nie eine Kreditkarte für Online-Zahlungen zu nutzen, liegt dieser Wert bei Pay by Bank mit nur 36,2 % deutlich niedriger.

 

Das bedeutet: Die Barriere für Pay by Bank ist geringer. Mehr Menschen haben Zugang zu dieser Zahlungsmethode und nutzen sie aktiv, während die Kreditkarte für einen beachtlichen Teil der Bevölkerung keine Option im Checkout darstellt.

Pay by Bank und Kreditkarte im Direktvergleich

Die entscheidenden Vorteile im Detail

Kosteneffizienz und sofortige Liquidität

Kreditkartenzahlungen sind für Händler durch komplexe Gebührenstrukturen (Interchange-Entgelte, Scheme Fees) teuer. Pay by Bank eliminiert Zwischenschritte wodurch hohe Verarbeitungsgebühren entfallen. Zudem ermöglichen Lösungen wie das Brite IPN echtes Settlement in Echtzeit. Während Händler bei Karten oft Tage auf die Auszahlung warten, sorgt Instant A2A für sofortige Liquidität im Unternehmen.

Sicherheit ohne Reibungsverluste

Da jede Pay-by-Bank-Zahlung eine Starke Kundenauthentifizierung (SCA) mittels Zwei-Faktor-Authentifizierung (z. B. Biometrie oder PIN im Online-Banking) erfordert, ist eine missbräuchliche Nutzung durch Dritte nahezu ausgeschlossen. Im Gegensatz zu statischen Kartendaten, die durch Phishing entwendet werden können, bleibt der Zugriff hier fest an das gesicherte Endgerät des Nutzers gebunden. Das Ergebnis: Weniger Kaufabbrüche aufgrund von Sicherheitsbedenken und ein nahtloses Nutzererlebnis ohne manuelle Eingaben.

Schutz vor Chargeback-Risiken

Ein massiver Pain Point bei Kreditkarten sind missbräuchliche Rückforderungen (Chargebacks). Da jede Pay-by-Bank-Zahlung mittels Starker Kundenauthentifizierung (SCA) aktiv vom Kunden autorisiert wird und die Gelder direkt von Konto zu Konto fließen, ist das Risiko unberechtigter Rückbuchungen minimal. Dies schützt die Margen der Händler, reduziert den administrativen Aufwand bei der Streitbeilegung und vereinfacht Zahlungsabgleiche erheblich.

Europaweite Kompatibilität

Während Kreditkarten im internationalen Einsatz oft durch Zusatzgebühren und Akzeptanzhürden belastet sind, bietet Pay by Bank eine grenzüberschreitend nahtlose Erfahrung. Anbieter mit proprietärer Infrastruktur wie dem Brite IPN sind in der Lage, die fragmentierten nationalen Echtzeitsysteme Europas zu einem einheitlichen Zahlungsraum zu verknüpfen. Für Händler bedeutet das: Eine einzige Integration genügt, um Kunden in ganz Europa ein echtzeitfähiges und gebührenfreies Bezahlerlebnis zu bieten.

Inklusivität

Laut Daten der Weltbank besitzen nur 42 % der Verbraucher im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) eine Kreditkarte, während über 96 % über ein Bankkonto verfügen. Da Pay by Bank direkt auf das Konto zugreift, erreichen Händler damit fast jeden potenziellen Kunden im europäischen Wirtschaftsraum – ohne die Barrieren herkömmlicher Kreditkartensysteme.

Finanzielle Kontrolle für Verbraucher

Für Verbraucher bietet Pay by Bank ein hohes Maß an finanzieller Kontrolle. Da Zahlungen mit dem tatsächlich verfügbaren Guthaben getätigt werden, vermeiden Nutzer eine ungewollte Verschuldung durch Kreditaufnahmen. Zudem entfällt der Prozess einer Bonitätsprüfung, was den Zugang zu modernen digitalen Bezahlmethoden für alle Kontoinhaber vereinfacht.